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Einweihung Haus für Kinder "Räuber Hotzenplotz"

HfK Haidholzen Isi 2016
Am 28. Oktober konnte das AWO-Haus für Kinder "Räuber Hotzenplotz" in Haidholzen feierlich eingeweiht werden. Zur Einweihung des Hauses für Kinder "Räuber Hotzenplotz" waren selbstverständliche eine Reihe von Ehrengästen erschienen, die sich von der neuen Einrichtung angetan zeigten.

Auf ingesamt 773 quadratmeter Nutzfläche im Gebäude finden nun insgesamt vier Gruppen, eine Kindergartengruppe sowie drei Kinderkrippengruppen Platz. In das geschichtsträchtige Haus, ehemals das Offizierskasino einer Wehrmachtsanlage, die ab 1944 als Nebenlager des KZ Dachau betrieben wurde, kehrt nun nicht nur der Sonnenschein, sondern auch fröhliches Kinderlachen ein - was hätte diesem Haus Besseres passieren können?

Der Start erfolgte schon im September mit zwei Gruppen. Anfang Januar 2017 werden dann die weiteren zwei Gruppen fertiggestellt. Geräumigkeit ist einer der Vorzüge des Hauses, dessen Ausstattung und Außenanlage für insgesamt 350 000 Euro von der Gemeinde Stephanskirchen finanziert wird. Mit den Umbauarbeiten am Haus begonnen hatte die Familie Hoffmann als Eigentürmer. So hat die Gemeinde Stephanskirchen die fertigen umgebauten Räume seit 01. August als Mieter übernommen.

Der AWO-Kreisvorsitzender Peter Kloo brachte als Zeichen der Mobiliät ein Bobby Car als Geschenk mit. Er betonte in seiner Ansprache die großen Veränderungen in der Betreuungslandschaft, der ein solches Haus Rechnung trage, als Institution, die in den Ort eingebunden ist. Er brachte auch den Dank für das Vertrauen der Gemeinde in die AWO als Träger zum Ausdruck und wies auf die Bedeutung der AWO mit ihren vielfältigen sozialen Leistungen hin.

Ebenso wie Kloo ging auch Stephanskirchenes Bürgermeister Rainer Auer auf die Umsetzung des geschichtlich bedenklichen Altbaus ein, die dem ursprünglichen Zweck völlig widerspricht. Sein Dank ging an die Familie Hoffmann, die AWO und auch an den Gemeinderat für die gute Zusammenarbeit. Nach der Schlüsselübergabe durch den Eigentümer Thomas Hoffmann überbrachte die Einrichtungsleitung Isabella Mittermaier den Dank und die Grüße der Kinder, die an die Gäste "Schmunzelsteine" überreichten.

Den kirchlichen Segen gaben die Pfarrer Fabian Orsetti und Reinhold Seibel mit dem Wunsch, das Haus der Kinder möge ein Ort der Geborgenheit werden.

Bunte Luftballons stiegen dann, von den Kindern und Erwachsenen losgelassen, als weithin sichtbares Zeichen in den Himmel auf, bevor der "Tag der offenen Tür" begann und sich die Besucher einen Eindruck vom neuen AWO-Haus für Kinder "Räuber Hotzenplotz" machen konnten.

 

 

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Schülerpaten gesucht

Mehrgenerationenhaus sucht wieder Schülerpaten

Zum Schulstart: Startchancen für Schüler gerechter gestalten

Zum Beginn des Schuljahres sucht das AWO-Mehrgenerationenhaus wieder Ehrenamtliche, die Lust haben, Grundschüler der Schule Erlenau auf ihrem Bildungsweg zu unterstützen. Gerade in den ersten Schuljahren der Grundschule wird der Grundstein für späteren schulischen Erfolg oder Misserfolg gelegt. Jedoch sind die Start- und Bildungschancen der Kinder häufig unterschiedlich verteilt. Mangelnde Deutschkenntnisse oder fehlende Unterstützung durch das Elternhaus können Schulkarrieren negativ beeinflussen und verhindern, dass Kinder ihr Potential entwickeln. Um Sprachkenntnisse und den Erwerb grundlegender schulischer Fertigkeiten zu fördern, gibt es die Schülerpaten. Diese leisten damit einen wertvollen Beitrag zum Gelingen schulischer Werdegänge. In der Regel treffen sich die ehrenamtlichen Paten einmal in der Woche nach dem Unterricht mit den Kindern, um Hausaufgaben, Proben oder sonstige schulischeSchwierigkeiten zu besprechen und nach Möglichkeit in Absprache mit den KlassleiterInnen und den Eltern zu bearbeiten.

Schulleiterin Elfriede Garnreiter freut sich sehr über das Engagement der ehrenamtlichen Paten. Die Schulleistung, aber auch das Selbstbewusstsein der Kinder können dadurch deutlich verbessert werden. Nicht nur die Kinder, auch die freiwillig tätigen Paten bekommen etwas zurück. Der Umgang mit den Kindern bereitet den Paten viel Freude und wenn sich das Engagement dann auch noch in guten Noten niederschlägt, sind die Paten zu recht genauso stolz wie ihre Schüler.

Das Mehrgenerationenhaus sucht deshalb für das neue Schuljahr wieder nach Menschen, die sich gerne für Kinder engagieren möchten. Unterstützt werden die Freiwilligen durch regelmäßige Treffen, Beratung und Schulungen durch das Mehrgenerationenhaus. Besondere Kenntnisse für die Tätigkeit als Schülerpate sind nicht notwendig. Allerdings wird ein polizeiliches Führungszeugnis gefordert. „Um unserer Sorgfaltspflicht gerecht zu werden, ist dies notwendig. Hierfür anfallende Kosten werden selbstverständlich erstattet“, so Projektleiter Klaus Schindler von der AWO. Die wöchentlichen Treffen mit den Schülern finden an der Grundschule Erlenau oder im Mehrgenerationenhaus an der Ebersberger Straße statt.

Das Schülerpaten-Projekt des Rosenheimer AWO-Mehrgenerationenhauses und der Grundschule Erlenau wurde in der Vergangenheit als „Idee für die Bildungsrepublik“ im Wettbewerb des Bundesbildungsministeriums und der Vodafone-Stiftung ausgezeichnet und erhielt eine Anerkennung der „Pädagogischen Stiftung Cassianeum“ in Donauwörth für Forschungsarbeiten und Projekte, die sich der Bildungsförderung widmen.

Interessierte an einer Tätigkeit als Schülerpatin oder –pate können sich im Mehrgenerationenhaus unter der Telefonnummer 08031/94137421 melden.

Möglicher Text zum Foto:

„Das Mehrgenerationenhaus sucht wieder Paten für Grundschulkinder“

Pressekontakt:

Für Anmeldungen und Rückfragen steht gerne der AWO Kreisverband Rosenheim, Träger des Mehrgenerationenhauses Rosenheim, unter der

Tel. 08031/941373-21 zur Verfügung.

Email: klaus.schindler@awo-rosenheim,de