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Auszeichnung mit der AWO-Ehrenmedaille 2017

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Zahlreiche Gäste aus Politik und den Rosenheimern Sozialverbänden nahmen an der diesjährigen Vergabe der AWO-Ehrenmedaille am vergangenem Mittwoch im Franz-Pelzl-Haus teil. Der AWO Kreisverband Rosenheim e.V. verlieh an fünf langjährige, ehrenamtliche Mitglieder und Helfer diese Auszeichnung.

In seinem Grußwort, wies der AWO-Kreisvorsitzende, Peter Kloo, auf die Notwendigkeit des ehrenamtlichen Engagements in der sogenannten modernen, schnelllebigen Zeit hin. „Die Gesellschafts- und Familienstrukturen verändern sich rasant, so das wir als Gesellschaft gefordert sind, der Vereinsamung- und Isolation entgegenzuwirken“, so Peter Kloo. „So benötigen nicht nur Menschen Hilfe, die durch Geburt, Herkunft, Nationalität, Konfession und anderen Faktoren im Leben benachteiligt sind und nicht selten auch durch das Raster der Gesetze fallen, auch immer mehr Senioren, Jugendliche oder Behinderte fallen häufig durch die Maschen der sozialen Netze und sind auf fremde Hilfe angewiesen“, so der AWO-Kreisvorsitzende.

Auf die Wichtigkeit des Ehrenamts wies auch Rosenheims Bürgermeister Anton Heindl hin. „Ehrenamtliche arbeiten mit Herz, Hand und Verstand. Was sie tun, zeigt große Wirkung“, meinte er.

Auch Landrat Wolfgang Neiderhell wies in seiner Rede auf das unerlässliche Ehrenamt hin: „Ohne Ehrenamt ist ein Staat nicht lebensfähig. Es reiche nicht, ein Land nur nach dem Bruttosozialprodukt zu bewerten und Menschen nach deren Leistungsfähigkeit.“

Die Ehrenmedaille 2017 erhielten Dora Beierl vom AWO-Ortsverein Bruckmühl. Neun Jahre war sie Kassiererin bis Sie den Posten dieses Jahr weitergab und nun die Aufgabe als Revisorin ausübt. Ob beim sozialen AWO-Mittagstisch oder bei den jährlichen AWO-Kinderausflügen, Dora Beierl ist immer im Einsatz der AWO.

Auch Ute Dandlberger, Beisitzerin des AWO-Ortsvereins Raubling, kann auf eine lange AWO-Mitgliedschaft und ehrenamtliche Aktivitäten für die AWO zurückschauen. Schon als Kind hat sie ihrer Oma bei den AWO-Tätigkeiten unterstützt. Bis heute organisiert sie Konzertfahrten und Vereinsausflüge für AWO-Mitglieder des Ortsvereins Raubling.

Ludwig Killinger gehört dem AWO-Ortsverein Au-Bad Feilnbach an. „Er arbeitet im Stillen und hilft immer dort mit, wo es nötig ist“, berichtete AWO-Vorsitzender Peter Kloo.

Vom AWO-Ortverein Prien wurde Ulrich Kurth für sein AWO-Ehrenamt ausgezeichnet. Seit 2008 ist er Kassier vom Ortsverein Prien. Seither übt er dieses zeitintensive Ehrenamt mit großer Sorgfalt und hoher Zuverlässigkeit aus. „Besondere Verdienste erwarb sich Ulrich Kurth mit dem Aufbau des Sozialkaufhauses in Prien“, so Peter Kloo.

Katharina Nebauer, stellvertretende Vorsitzende und Seniorenclubleiterin vom AWO-Ortsverein Kolbermoor, erhielt die Ehrenmedaille für ihr enormes Engagement. Von wöchentlichen Seniorentreffs, planen von Veranstaltungen bis hin zur Pressearbeit, füllt Katharina Nebauer ihr AWO-Ehrenamt aus. „Es gibt keinen Tag, an dem sie nicht mit der AWO beschäftigt ist“, weiß der AWO-Vorsitzende. Die stetig steigenden Mitgliederzahlen des Ortsvereins Kolbermoor würden dieses professionelle Engagement widerspiegeln.

Edeltraud Strauß erhielt bei den Feierlichkeiten die Verleihung der AWO-Bezirksmedaille von der AWO-Präsidentin des Bezirksverbandes Oberbayern, Nicole Schley. Seit über 40 Jahren ist Edeltraud Strauß Mitglied der Arbeiterwohlfahrt. 25 Jahre gehörte sie, ehrenamtlich als stellvertretende Vorsitzende, dem AWO-Kreisverband an. „Unzählige Veranstaltungen und Aktivitäten gehen auf ihr Erfolgskonto“, erläuterte die AWO-Präsidentin. Aktuell führt Edeltraud Strauß das Amt des Kassiers beim AWO-Stadtverband aus.

In ihrer Ansprache betonte auch Schley die Wichtigkeit und Notwendigkeit ehrenamtlichen Engagements. „Ehrenamtliche Helfer sind ein Vorbild für unsere Gesellschaft, besonders für die jüngere Generation“.

Für anspruchsvolle musikalische Unterhaltung sorgte die Band „Ferien-Musi“ der Musikschule Kolbermoor unter der Leitung von Günther Obermeier.