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Wohnraum für Hilfe

Eine alternative Wohnform für Jung und Alt

„Wohnraum für Hilfe“ ist eine Initiative des AWO-Mehrgenerationenhauses Rosenheim und kooperiert mit dem Studentenparlament der Fachhochschule Rosenheim.

Wir wollen ältere Menschen, aber auch Familien und all diejenigen, die an einer Untervermietung interessiert sind, mit jungen Menschen, die Wohnraum suchen, zusammenbringen. Das Besondere daran ist, dass die Miete nicht mit Geld, sondern mit Hilfestunden abgegolten wird. Die Betriebskosten werden in der Regel monetär in Form einer Pauschale festgelegt.

Grundsätzlich wird eine Hilfestunde mit 10,00 € auf den Mietpreis angerechnet. Bei einer Miete von z.B. 200,00 € kann diese mit 20 Arbeitsstunden im Monat verrechnet werden.

Kosten / Gebühren Zimmersuchende: Aufnahmegebühr 3,00 €, Vermittlungsgebühr 10,00 €

Gebühr Vermieter bei Erstbesuch: 10,00 €

Vermittlungsgebühr: 10,00 €

Keine Gebühren für Empfänger von Sozialhilfe bzw. Grundsicherung!

Hinweise:

Ihre persönlichen Daten dienen nur dem Zwecke der Vermittlung und unterliegen den Richtlinien des Datenschutzes.

Zur Vermittlung wird den Mietinteressenten/-innen nur die Telefonnummer und Namen des/der Vermieters/Vermieterin gegeben, nicht die Adresse.

„Wohnraum für Hilfe“ dokumentiert die Arbeit zur eigenen Kontrolle und Legitimierung für den öffentlichen Geldgeber.

Die Mitarbeiter/innen lassen sich von den Mietinteressenten/innen den Personalausweis bzw. Reisepass mit Aufenthaltsstatus vorlegen. Weitere Referenzen prüfen wir nicht.

Die Mietvereinbarungen können Sie unter Rücksichtnahme auf geltendes Mietrecht frei nach Ihren Bedürfnissen gestalten.

Die gesetzlichen Kündigungsfristen richten sich nach Art des vermieteten Wohnraumes:

Die Kündigungsfrist bei Untermietverhältnissen beträgt zwei Wochen zum Monatsende. Die Kündigungsfristen für eine abgeschlossene Wohnung richten sich nach dem Kündigungsschutzgesetz.

Die Untervermietung eines Zimmers bedarf der Genehmigung durch den Wohnungseigentümer (in der Regel muss diese erteilt werden – wir beraten Sie diesbezüglich gern).

Für ein einvernehmliches Zusammenleben ist es wichtig, sich Zeit für das gegenseitige Kennenlernen zu nehmen. Die Erfahrung zeigt, dass hierfür mehrmalige Treffen sinnvoll sind.

Beide Wohnpartner/-innen sollten sich ihre Wünsche und Bedürfnisse mitteilen, d.h. welche Hilfen benötige ich bzw. welche Hilfen kann ich leisten. Über Art und Umfang sollten klare Vereinbarungen schriftlich festgehalten werden. Diese können Sie natürlich bei Bedarf jederzeit wieder ändern.

Wichtig ist auch, sich über Gewohnheiten auszutauschen, wie z.B.:

-       Tagesablauf/ Ruhebedürfnis

-       Hobbys (z.B. Musik)

-       Besuche, Übernachtungen von Freundin/ Freund beim Mieter

-       Telefonieren, Internetbenutzung

-       Semesterferien/ Urlaub